Mit dem Solarparkprojekt Untermünkheim entwickelt Novar eines der größten Solarenergieprojekte Baden-Württembergs. Das Portfolio umfasst drei Standorte in den Gemeinden Untermünkheim, Braunsbach und Kupferzell und soll nach aktueller Planung eine Leistung von rund 100 MWp erreichen. Ergänzend wird die Integration eines Batteriespeichersystems mit einer Kapazität von rund 160 MWh geprüft.
Für Novar markiert das Projekt einen wichtigen Meilenstein in Deutschland. Als erstes Großprojekt des Unternehmens in Süddeutschland unterstreicht Untermünkheim die langfristige Wachstumsstrategie von Novar und zeigt, wie lokale Partnerschaften und internationale Erfahrung erfolgreich zusammenwirken können.
Ein Projekt mit besonderer Bedeutung für die Region
Die Region rund um Schwäbisch Hall und Heilbronn zählt zu den wirtschaftsstarken Gebieten Baden-Württembergs. Gleichzeitig steigt dort der Bedarf an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Energieversorgung. Das Projekt Untermünkheim soll dazu beitragen, diesen Wandel aktiv mitzugestalten.
Mit einer geplanten Leistung von rund 100 MWp gehört das Vorhaben nicht nur zu den größten Solarprojekten des Bundeslandes, sondern bewegt sich auch deutschlandweit in der Liga großskaliger Energieprojekte.
Durch seine Größe und seine strategische Lage entlang bestehender Infrastrukturkorridore besitzt das Projekt bereits heute eine hohe regionale Bedeutung. Gleichzeitig stärkt es die regionale Energieversorgung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele Baden-Württembergs.
Starke Partnerschaft mit regionaler Expertise
Die Grundlage für das Projekt Untermünkheim wurde von der Stromernte GmbH geschaffen. Das deutsche Unternehmen hat die Flächen gesichert, erste Entwicklungsschritte angestoßen und das Projekt bis zu seinem heutigen Stand begleitet.
Ende 2025 hat Novar das Projektportfolio übernommen und hält heute 100 Prozent der Projektanteile. Damit verantwortet Novar die weitere Entwicklung des Projekts und dessen langfristige Umsetzung.
Gleichzeitig bleibt Stromernte dem Projekt als lokaler Entwicklungspartner erhalten und unterstützt Novar weiterhin bei der Abstimmung mit regionalen Akteuren, der Flächenentwicklung und den laufenden Planungsprozessen.
Die Partnerschaft verbindet damit zwei entscheidende Erfolgsfaktoren: die lokale Verankerung und Marktkenntnis von Stromernte mit der Erfahrung von Novar in der Entwicklung, Finanzierung und dem Betrieb großskaliger Projekte für erneuerbare Energien in Europa.
Mehr als ein Solarpark
Das Projekt steht nicht nur für die Erzeugung erneuerbarer Energie. Es soll auch langfristige Impulse für die Region schaffen. Durch die Nutzung der Flächen entstehen neue Einnahmequellen für Kommunen und Grundstückseigentümer. Darüber hinaus trägt das Projekt dazu bei, die Klimaschutzziele des Landes Baden-Württemberg zu unterstützen und die regionale Energieversorgung nachhaltiger aufzustellen.
Neben der Photovoltaikanlage wird zudem die Integration eines Batteriespeichersystems mit einer geplanten Kapazität von rund 160 MWh geprüft. Die Kombination aus Solarenergie und Energiespeicherung eröffnet zusätzliche Möglichkeiten, erneuerbare Energie bedarfsgerecht bereitzustellen und das Stromnetz zu entlasten.
Gemeinsam mit der Region
Der Ausbau erneuerbarer Energien gelingt nur im Dialog mit den Menschen vor Ort. Deshalb steht Novar im engen Austausch mit Kommunen, Behörden, Netzbetreibern und weiteren Akteuren der Region. Ziel ist es, die Energiewende nicht isoliert umzusetzen, sondern gemeinsam mit den Menschen vor Ort Lösungen zu entwickeln, die langfristig einen Mehrwert für die gesamte Region schaffen.
Auch deshalb beteiligt sich Novar aktiv an regionalen Initiativen und Dialogformaten, die den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und die Zusammenarbeit zwischen Projektentwicklern, Unternehmen und öffentlichen Institutionen stärken.
Ein Beispiel dafür ist die Beteiligung am Landesprojekt SyNEA (https://erneuerbare-bw.de/de/projekte/synea-synchronisation-von-netz-und-erneuerbaren-ausbauten). Die Initiative des Landes Baden-Württemberg bringt Projektentwickler, Netzbetreiber und weitere Akteure zusammen, um den Ausbau erneuerbarer Energien besser mit dem Ausbau der Netzinfrastruktur zu verzahnen. Ziel ist es, Netzanschlüsse effizienter zu planen, vorhandene Infrastruktur optimal zu nutzen und die Umsetzung neuer Energieprojekte zu beschleunigen.
Aktuell befindet sich das Projekt in der weiteren Planungs- und Entwicklungsphase. In den kommenden Monaten werden die notwendigen Schritte gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden, Behörden und Partnern vor Ort fortgeführt.
Mit Untermünkheim entwickelt Novar ein Projekt, das erneuerbare Energie, regionale Wertschöpfung und langfristige Partnerschaften miteinander verbindet – und damit einen wichtigen Beitrag zur Energiewende in Baden-Württemberg leisten soll.